UPM Raflatac

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Assmann 02.04.2025

Kreislaufwirtschaft als Impulsgeber

Mit dem Projekt Circular.Office engagiert sich Assmann gemeinsam mit Partnern für zirkuläre Lösungen in der Büromöbelbranche. Ziel ist es, CO₂-Emissionen zu senken und neue Geschäftsmodelle für die Arbeitswelt von morgen zu entwickeln.

Innovations-Austausch im Circular Office Lab
Innovations-Austausch im Circular Office Lab © Foto: ASSMANN Büromöbel GmbH & Co. KG

Nachhaltigkeit ist für die Assmann Büromöbel GmbH & Co. KG mehr als ein verantwortungsvoller Materialeinsatz – sie ist Teil der Unternehmens-DNA. Seit 86 Jahren verfolgt das Familienunternehmen aus Melle eine zukunftsgerichtete Haltung, wie etwa der Nachhaltigkeitsbericht #weiter_gehen dokumentiert. Auch der aktuelle Markenauftritt greift das Thema auf: Unter dem Leitgedanken [A] wie Alles aus einer Hand versteht Assmann nicht nur ganzheitliche Lösungen für moderne Arbeitswelten, sondern auch die proaktive Integration von Wiederverwertung und Recycling. Um dies strategisch zu verankern, rücken die Bereiche Workplace Consulting, Produktmanagement und Nachhaltigkeit künftig noch näher zusammen.

Mit dem Forschungsprojekt Circular.Office geht Assmann nun einen weiteren Schritt in Richtung nachhaltiger Transformation. Gemeinsam mit langjährigen Partnern wie Götessons Design, Object Carpet, dem Wuppertal Institut, der Denkfabrik Neue Effizienz sowie dem Verband der Deutschen Heimtextilien-Industrie arbeitet das Unternehmen daran, die Prinzipien der Circular Economy in der Büromöbel- und Interiorbranche fest zu verankern.

Zentrale Plattform des Projekts ist das Circular Office Lab in den Wuppertaler Wiesenwerken. Dort treffen sich die Projektbeteiligten im Zwei-Wochen-Rhythmus – entweder online oder vor Ort – zum Austausch über zirkuläre Ansätze, neue Ideen und erste Praxisbeispiele. Ziel ist es, Entwicklungen in der Bürogestaltung aufzugreifen und daraus kreislauffähige Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle abzuleiten, die den Anforderungen von New Work ebenso entsprechen wie den Prinzipien der Ressourcenschonung.

Im Circular Office Lab wird das Zukunftskonzept bereits greifbar. So erhält beispielsweise eine Syneo Silence Box, die zuvor als Prototyp sowie in mehreren Schulungen eingesetzt wurde, ein zweites Leben. Auch ein höhenverstellbarer Schreibtisch der Canvaro-Serie mit einer Spanplatte aus 100 Prozent Recyclingmaterial wird dort als Vorzeigebeispiel präsentiert. Der Showroom dient zugleich als Experimentier- und Veranstaltungsraum für Workshops und Diskussionen.

„Unser Antrieb ist es, eine nachhaltige, innovative und zirkuläre Arbeitswelt zu schaffen, die sowohl ökologisch als auch ökonomisch zukunftsfähig ist“, erklärt Projektmanager Niklas Wirtgen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Reduktion des Material- und Ressourcenverbrauchs – und zwar nicht erst am Ende des Produktlebenszyklus, sondern bereits in der Planungs- und Produktionsphase.

„Durch die Ausrichtung auf Kreislaufwirtschaft stellt sich die zentrale Frage: Was muss mit neuen Rohstoffen produziert werden und wo können recyceltes Material oder gebrauchte Produkte eingesetzt werden, ohne Kompromisse bei der Qualität?“, betont Dr. Koch, die von der Relevanz des Projekts überzeugt ist. Ihrer Einschätzung nach kann Circular.Office nicht nur den Wandel in der Büromöbelbranche beschleunigen, sondern auch als Vorbild für andere Branchen und Regionen dienen.

Das auf drei Jahre angelegte Projekt wird durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie durch das Land Nordrhein-Westfalen gefördert.
assmann.de

Foto: (v.l.) Peter Knecht (Götessons Design Group) Ansgar Strunk(Assmann), Dominik Martin (Wuppertal Institut), Thomas Schulz (HeimTex Verband), Martin Auerbach (HeimTex Verband), Florian Robisch (Rehau Interior Solutions), Simone Müller (Assmann), Niklas Wirtgen (Neue Effizienz), Julia Koch (Assmann) und Jochen Stiebel (Neue Effizienz).