Ingram Micro 27.02.2014

Broadliner plant europäisches Geschäftsmodell

Ingram Micro gab heute die Pläne zur Umwandlung der gegenwärtigen europäischen Organisation in ein einheitliches paneuropäisches Geschäftsmodell bekannt. Ziel dieser Neuaufstellung ist es, die Zusammenarbeit mit Herstellern, Kunden und anderen Geschäftspartnern deutlich zu verbessern.

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Durch die Vereinfachung und Standardisierung des organisatorischen Set-ups aller Länder plant Ingram Micro, Skaleneffekte besser auszuschöpfen und lokale Expertise auf internationaler Ebene zu nutzen, um das nachhaltige Wachstum innerhalb Europas voranzutreiben. Die Anpassungsmaßnahmen werden im laufenden Jahr 2014 schrittweise umgesetzt.

„Der IT-Markt unterliegt einem signifikanten Wandel, auf den sich der IT-Channel mit seinen Geschäftsmodellen entsprechend einstellen muss“, erläuterte Gerhard Schulz, Senior Executive Vice President and President Ingram Micro Europe. Um die zahlreichen Marktchancen zukünftig in vollem Umfang auszuschöpfen, muss unser Geschäftsmodell agil und flexibel sein. Mit unserem neuen Geschäftsmodell wollen wir die internen Entscheidungsprozesse beschleunigen, die unsere Geschäftsaktivitäten in den Ländern unterstützen und die uns darüber hinaus ermöglichen, unseren Partnern einen noch besseren Top-Service zu bieten.“

Um dieses Ziel zu erreichen, wird Ingram Micro folgende strategische Initiativen umsetzen, um operativ exzellent aufgestellt zu sein:

 Vereinheitlichung der Go-to-Market Modelle der verschiedenen europäischen Länder, um die internationale Reichweite von Ingram Micros Geschäftsaktivitäten zu verbessern

 Maximierung der Skaleneffekte und –chancen, indem einzelne administrative Support-Funktionen wie HR, Finance, Information Systems (IS) und Operations zentral koordiniert werden – damit sich die Ländergesellschaften voll auf die Geschäftsaktivitäten konzentrieren können.

 Verbesserung der Ingram Micro Logistik-Leistungen durch die Konsolidierung von Lagerflächen in Deutschland und Benelux. Das deutsche Lager in Trier wird in das Logistikzentrum in Straubing integriert. Zudem gibt es Pläne, das belgische Lager in einem einzigen Benelux-Lager im niederländischen Tilburg zu konsolidieren. Ziel dieser Maßnahmen ist ein verbesserter Service für unsere Kunden und Hersteller.

 Konsolidierung des transaktionalen Supports durch verstärkte Nutzung des Ingram Micro Shared Services Centers in Sofia, Bulgarien. Dafür werden sowohl Backoffice-Funktionen aus den einzelnen Ländern als auch aus dem Regional Accounting Center in Barcelona, Spanien, nach Sofia verlagert.

 Funktionen werden nicht mehr zentral an einem einzigen Ort gebündelt. Zukünftig werden geschäftsunterstützende Funktionen aus unserem europäischen Headquarter in Belgien in verschiedene Kompetenz-Center, die in unterschiedlichen europäischen Ländern oder global angesiedelt sind, transferiert und von dort aus koordiniert, beispielsweise Finance aus den Niederlanden heraus, das Value-Geschäft aus Deutschland und das Vendor-Management aus Frankreich heraus.

Diese Veränderungsmaßnahmen werden diverse Positionen in verschiedenen Ländern betreffen. Ingram Micro wird in enger Kooperation mit den Mitarbeitervertretungen in den einzelnen Ländern über die Pläne beratschlagen und Vorschläge für eine faire Regelung für die betroffen Mitarbeiter vorlegen.

„So, wie sich die Industrie weiterentwickelt, so müssen auch wir uns weiterentwickeln, um die kommenden Herausforderungen erfolgreich anzugehen und unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter zu verbessern“, erklärte Schulz weiter. Mit unserem neuen Geschäftsmodell sind wir zukünftig bestens aufgestellt, um für unsere Kunden ein noch besserer Partner zu sein. Gleichzeitig werden wir agiler, um neue Chancen zu ergreifen und in unseren Schlüsselmärkten nachhaltiges Wachstum und Marktführerschaft zu erreichen.“

Positiv sieht Marcus Adä, Vorsitzender der Geschäftsführung von Ingram Micro in Deutschland, die Pläne von Ingram Micro Europa, das Geschäftsmodell europaweit zu harmonisieren. „Wir begrüßen die Pläne von Ingram Micro Europe, dezentraler und somit noch näher an Kunden und Herstellern zu agieren. Dadurch werden auch die Ländergesellschaften gestärkt. Wir freuen uns, dass beispielsweise das europäische Kompetenzzentrum für das Value-Geschäft zukünftig in München angesiedelt sein wird.“
www.ingrammicro.de